Musikalische Früherziehung

Musikalische Früherziehung

Vorschulkinder lernen vorwiegend im Spiel und in der Bewegung.

Die Musikalische Früherziehung greift dieses kindgerechte Verhalten auf und integriert sie in verschiedene Themen, es entstehen fröhliche, lebendige Stunden.

Es ist wichtig dabei Spaß und Freude zu erleben und nicht perfekt sein zu müssen.

Mit der natürlichen Neugier der Kinder kann man sie ungezwungen an die Musik heranführen.

Musikalische Früherziehung fördert die Sinne, die Sprache, das Gedächtnis, die Konzentration, die Feinmotorik und das Sozialverhalten.

Durch Überkreuzbewegungen wird das Zusammenspiel beider Gehirn- und Körperhälften unterstützt.

Außerdem regt es die Kreativität und Fantasie an beim Erfinden neuer Varianten.

Weitere Informationen

Musikalische Früherziehung I (4 - 5 Jahre)

Im 1. Unterrichtsjahr liegt der Schwerpunkt auf Grundschlag- und Rhythmusübungen, Melodiespiel, Kennenlernen der Orff- und Realinstrumente.

Raumerfahrung durch Bewegungsspiele und Tänze.

Sinnesschulung durch Einsatz von Materialien.

Ich lege Wert auf bewusstes Hören

  • laut - leise
  • hoch - tief
  • Geräusche aus dem Umfeld des Kindes
  • Erkennen der Instrumente
  • komponierte Musik hören und danach Komponisten kennenlernen (z.B. Mozart)

Musikalische Früherziehung II (5 - 6 Jahre)

Im 2. Unterrichtsjahr wird das Gelernte vertieft und gefestigt.

Beginn der Notenlehre, Dynamik, Betonung, Ausprobieren der Realinstrumente.

Gezielter Einsatz von Glockenspiel, Xylophon und Melodica.

Hier haben die Kinder die Möglichkeit erste Erfahrungen mit einem Instrument zu machen.

Warum aber soll ihr Kind gerade die Melodica spielen?

1. = unkompliziert

     - benötigt keinen Strom
     - kein zeitaufwändiges Stimmen des Instruments
     - keine Griffprobleme

2. = kostengünstig

     - ca. 25,- Euro
     - keine Anschaffungsprobleme

3. = handlich

     - keine Haltungsprobleme
     - leicht und klein
     - gut zu transportieren

4. = ein Blas und Tasteninstrument

     - jeden Bewegungsablauf kann man ohne Ton üben -> Ton kommt erst beim Blasen
     - Anblas- und Atemtechnik lernen -> gute Vorrausetzung für Blasmusik
     - Einhändig spielbar bei Flötenhaltung
     - Zweihändig spielbar bei Tischhaltung
     - Noten- Intervall- und Harmonielehre ist durch die Tastatur möglich

 

Wusstet ihr?

….. dass die Melodica das kleinste Tasteninstrument der Welt ist?

... dass du deine Melodica-Liedchen auch auf dem Klavier, dem Keyboard und Akkordeon spielen kannst? Das ist so, weil alle diese Instrumente dieselben Tasten haben wie deine Melodica.

akkordeon1Gerade die Mischung von Klavier und Flöte macht es den Kindern leicht ein Musikinstrument zu erlernen. Ein leichter Tastendruck und ein leichtes Anblasen genügen und der Ton erklingt. Blasinstrumente kann man später leichter lernen.
Die Tastatur als Abbild unseres Notensystems vereinfacht den Kindern das Erlernen der Notenschriftakkordeon2

...und das absolute Highlight:

akkordeon3akkordeon4

Die gelernten Lieder können sofort auf alle Tasteninstrumente übertragen werden.

Info´s dazu auch unter: www.akkordeonkinderverlag.de

Musikalische Grundausbildung (ab 6 Jahre)

 orff-instrumente

In der Orff-Gruppe werden die Kinder ab der 1. Grundschulklasse mit Musik im umfassenden Sinn vertraut gemacht.

Die Kinder entdecken die Vorliebe für ein bestimmtes Instrument oder singen vielleicht später im Chor.

Im Mittelpunkt steht hier das gemeinsame Musizieren mit den Orff-Instrumenten und Boom-Whackers.

Die Kinder lernen gegenseitig aufeinander zu hören und rhythmische sowie melodische Regeln einzuhalten. Außerdem lernen sie schwierige Tanzformen.

Es findet kein schulischer Leistungsdruck statt, auch 6-jährige Kinder brauchen noch Bewegung. Gerade die Abwechslung zwischen singen, spielen auf Instrumenten und Bewegungs- und Stoppspiele macht den Kindern großen Spaß und hat dennoch einen großen Lerninhalt.

Weitere Ziele der MGA sind

  • Singen und Stimmbildung
  • Gehörschulung
  • Bewegung und Tanz
  • Liedbegleitung
  • Körperpercussion

 

Begabungen und Neigungen werden sichtbar und können individuell gefördert werden.

Auch hier ist keine musikalische Vorbildung nötig